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7. April 2026: Die Wildcat 115 ist los!

Das Jahr 2026 begann schlecht

  • Am 3. Januar wurde durch Sabotage ein Stromausfall in Berlin ausgelöst.
  • Am 3. Januar bombardierten die USA Venezuela und entführten Maduro und dessen Ehefrau.
  • Am 28. Februar griffen Israel und die USA den Iran an; zuvor war dort eine Revolte niedergeschlagen worden.
  • – das muss nicht heißen, dass es auch schlecht endet!

    Folgende Artikel sind im Heft:

    • Einschätzung der aktuellen Lage
    • zur Dynamik des Staatsumbaus in den USA
    • zum letzten Aufstand im Iran
    • wer kann Trump stoppen? ausführliche Beschreibung der Klassenzusammensetzung in den USA
    • ein Interview mit Boeing-Arbeiter:innen
    • Vulkangruppen: Eruption der Dummheit
    • »Nehmt euch das Öl« – Die Entführung der Maduros
    • Syrien nach Assad

    Im Iran, in Israel und in den USA müssen die Leute aufstehen und ihre Regierungen entwaffnen!

    Und wir alle müssen ihnen dabei helfen. Stoppt den Krieg!

    Hier geht's weiter



    Die nächste Wildcat wird sich um die Frage drehen, wer Trump stoppen kann. Dazu schauen wir uns die Klassenverhältnisse in den USA an: »die Lumpen«, »das Dienstleistungsproletariat«, »die Tech-Angestellten«, »die Industriearbeiter« und die »Undocumented«, MigrantInnen ohne Ausweispapiere bzw. legalen Aufenthaltsstatus. Anlässlich der dramatischen Zuspitzung in Minneapolis veröffentlichen wir diesen Abschnitt vorab, als Work in Progress. (In dem Abschnitt geht es nicht um Trumps radikalen Staatsumbau, das kommt woanders.)

    »Chinga la migra!«

    Papierlose Arbeiter

    In den USA bezeichnet man Menschen ohne offizielle Aufenthaltsgenehmigung als »Undocumented«. Meistens sind es Flüchtlinge aus Lateinamerika, Asien und Afrika, die leicht abgeschoben werden können. Je nach Quelle sind es zehn bis 15 Millionen, die letzten Schätzungen des Pew Research Center und Migration Policy Institute kommen auf 14 Millionen (2023) – vier Prozent der Bevölkerung. [...] In den letzten Jahrzehnten haben sich Papierlose wesentliche Verbesserungen erkämpft – nicht nur Duldung, sondern Anerkennung durch die sogenannte »Sanctuary Policy«.[weiter lesen]



    Raus aus der Schockstarre!

    »Der Zustand der Autoindustrie ist eines der sichtbarsten Elemente einer allgemeinen Krise der Industrie.«

    Am 20. Dezember 2024 einigten sich VW-Betriebsrat und Management auf ein Sparprogramm, das unter anderem den Abbau von 35 000 Stellen bis 2030 vorsieht – größtenteils in »zu teuren« Fabriken in Deutschland. Die Golf-Produktion soll komplett nach Mexiko gehen. Auch bei den Zulieferern verschärft sich der Stellenabbau und erreicht die Anlagenhersteller (Kuka Augsburg).(...)

    Vor diesem Hintergrund haben wir in der Wildcat 114 folgenden Artikel veröffentlicht. Redaktionsschluss war am 7. Dezember 2024. [weiter lesen]



    aus: Wildcat 114, Winter 2024

    Assembled in China

    Lange konnten die Unternehmer in der asiatischen Elektronikindustrie gewerkschaftsfrei und fast ohne Streiks Arbeiter ausbeuten. Im Sommer 2024 organisierten Angestellte bei Samsung in Südkorea (Chipproduktion) zum ersten Mal einen gewerkschaftlichen Streik. Kurze Zeit später begannen Arbeiter einer Samsung-Fabrik in Indien (Kühlschrank-, Waschmaschinen- und Fernseherproduktion) eine Mobilisierung zur Durchsetzung einer eigenen Gewerkschaft. In der Wildcat 114 haben wir diesen Organisationsversuch erwähnt. Am 27. Januar 2025 meldeten die Arbeiter Erfolg: nach über 200 Tagen rechtlicher Auseinandersetzungen und einem langen Streik im Herbst 2024 wurde die Samsung India Workers Union offiziell anerkannt. Sie besteht momentan aus 1350 Mitgliedern (in der Fabrik arbeiten 1850). Der Kampf ist wichtig, weil die Fabrik in einem Produktionscluster bei Chennai steht, wo auch andere Elektronikkonzerne Fabriken hochziehen. Auch Foxconn und Pegatron (Tata) produzieren neuerdings in Indien – unter anderem für Apple. [weiter lesen]



    Donald Trump ist wieder im Amt – und die Auseinandersetzungen um die Regulierung von KI und der Plattformen sowie um »technologische Souveränität« nahmen innerhalb von Stunden Fahrt auf. Mark Zuckerberg möchte mehr »männliche Energie im Unternehmen« und schafft alle Faktenchecks ab – in der EU bleiben sie allerdings. Elon Musk hat X (ehemals Twitter) zu einer rechten Propagandamaschine umgebaut und möchte dies auch gegen den Digital Services Act der EU durchhalten. Auch andere Unternehmen wollen die Regulierung ihrer Plattformen aushebeln. Google beispielsweise will in Youtube keine inhaltssteuernden Maßnahmen mehr ergreifen – versichert aber ebenso wie Zuckerberg, man werde natürlich den EU-Regulierungen entsprechen.

    Was das nun konkret bedeutet, und wie weit Trump und seine Tech-Kumpane gehen, ist noch nicht ganz klar. Heftige Auseinandersetzungen stehen an. Zur Einordnung stellen wir den Artikel aus der Wildcat 114 online:

    aus: Wildcat 114, Winter 2024

    Das EU-Gesetz zur Regulierung der KI und die technologische Souveränität

    Die EU strebt seit einiger Zeit an, unter dem Schlagwort »technologische Souveränität« bei Soft- und Hardware bzw. der gesamten IT-Infrastruktur vom Chip bis zur KI selbstständig zu werden, die Abhängigkeit von US-Technologiekonzernen und (größtenteils asiatischen) Lieferketten der Halbleiterproduzenten zu verringern. [weiter lesen]



    Österreich

    Trump, Orbán, Meloni, Milei, Wahlerfolge der AfD … Elon Musks »libertär-postfaschistische Internationale« reitet auf der Erfolgswelle.
    In der Wildcat 114 beschreiben wir die historische Entwicklung dorthin: Jahrzehnte wirtschaftlicher Verschlechterungen für die Arbeiter – während die »politische Klasse« sich immer stärker bereicherte. Warum soll man heute noch sozialdemokratisch oder grün wählen? Diese Parteien stehen für die schlimmsten sozio-ökonomischen Auswirkungen des Kapitalismus: endlose Kriege und Abbau von gut bezahlten Industriearbeitsplätzen. Nun kommt zu den eingangs erwähnten Figuren der österreichische Rechtsradikale Herbert Kickl hinzu. Wenn nichts komplett Unvorhergesehenes mehr passiert, bekommt Österreich zum ersten Mal einen FPÖ-Kanzler.

    Durchmarsch der FPÖ

    29 Prozent in den Nationalratswahlen Ende September 2024, im November 35 Prozent in den Landtagswahlen in der Steiermark, Anfang Januar 2025 fast 40 Prozent in aktuellen Bundeswahlumfragen – die FPÖ marschiert durch. [weiter lesen]



    aus: Wildcat 114, Winter 2024

    Von Trump zu Trump

    »Anderen etwas vormachen und sich dabei selbst etwas
    vormachen, das ist die parlamentarische Weisheit im Kern.«
    (Marx)

    »Jedes Land des einstigen goldenen Westens … hat
    seine eigenen Wege von der Post- zur Antidemokratie.«
    (Georg Seeßlen)

    2024 war die Hälfte der Menschheit zum Wählen aufgerufen. In allen Ländern wurden die bisherigen Regierungen abgewählt. Mit der Ausnahme von Mexiko: AMLO hat es geschafft, dass es den Armen tatsächlich ein bisschen besser geht.

    Die Wahlergebnisse werden als weltweite rechte Welle wahrgenommen. Was nicht ganz stimmt: In Sri Lanka hat zwei Jahre nach der großen Protestbewegung ein Linksbündnis auch die Parlamentswahlen haushoch gewonnen – und muss jetzt die IWF-Auflagen durchsetzen. Und in Uruguay hat der Frente Amplio wieder gewonnen. Eine größere Ausnahme sind die Entwicklungen in Afrika.... u. a. in Ghana. Wenn die WählerInnen allerdings nicht den richtigen Kandidaten im Sinne der EU wählen, erklärt das oberste Gericht die Wahl für ungültig – siehe Rumänien.

    Das Wahlspektakel interessiert weite Teile der Arbeiterklasse schon lange nicht mehr. Sie bleiben zuhause oder wählen in einer Art Protestakt eine Partei, die scheinbar von der Macht und den Institutionen ferngehalten wird ... [weiter lesen]



    aus: Wildcat 114, Winter 2024

    Hallo,
    Heute ziehen wir einen weiteren Faden aus dem Editorial der Wildcat 114 raus: den Zusammenhang zwischen stockender Produktivitätsentwicklung und drohendem gesellschaftlichem Rückschritt. Belege und Quellen findet Ihr im Heft.

    Vom PC zur KI

    Seit vielen Jahrzehnten definiert das Silicon Valley, was »Fortschritt« ist. Aber Apple hat sich nicht durchgesetzt, weil es ein »besseres« Produkt hatte, sondern weil Steve Jobs zeigte, »dass man Computer auch ohne Gewerkschaften herstellen kann«. Genauso wenig steht die »Technologie-Offenheit« der FDP für gesellschaftlichen Fortschritt, sondern fürs Gegenteil. [weiter lesen]



    aus: Wildcat 114, Winter 2024

    Hallo,

    die Wildcat 114 ist draußen!

    Wir haben sehr viel Material reingepackt und im Editorial die inhaltlichen Bezüge zu verdeutlichen versucht. Online klappt das nicht so gut, weil praktisch jeder (Ab-)Satz auf einen Beitrag im Heft verweist. Deshalb ziehen wir einen Faden raus: die Geschichte der USA.

    Trump ist nicht neu

    Wenn das kein amerikanischer Traum ist: Ein verurteilter Straftäter landet statt im Knast im Oval Office. Die Saat für Trump wurde in der globalen Krise 2008 ff. gelegt. Innerhalb weniger Monate wurden neun Millionen Menschen in den USA arbeitslos, durch das Platzen der Blase am Immobilienmarkt verloren fast zehn Millionen ihr Eigenheim. Viele mussten ihre Ersparnisse aufbrauchen, die sie eigentlich für den Ruhestand vorgesehen hatten. Und für die meisten dieser Leute ging es seither nicht mehr bergauf. »Trump ist (für sie) wie ein Antidepressivum« (Arlie Hochschild). [weiter lesen]



    Wildcat 114 ist verfügbar.

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    aus: Wildcat 113, Spätsommer 2024

    Das Elektroauto und die Rückkehr des Bergbaus

    Wir unterbrechen unsere B-Serie (Boeing – Bahn – Bangladesch) und beginnen nun mit der A-Serie: A wie Auto.

    Also gleich. Denn bei Boeing hat am 13. September der Streik begonnen. Fast 33 000 Arbeiter beteiligen sich. Die neu eingestellten begehen bewusst keinen Streikbruch, sondern suchen sich Nebenjobs oder versuchen so über die Runden zu kommen. Eine Arbeiterin sagt: »Das ist die stärkste Solidarität, die ich je gesehen habe.«

    Und BMW ruft gerade 1,5 Millionen Autos wegen fehlerhafter Bremsen zurück. Das Bremssystem kommt vom Zulieferer Continental. Dass es keine mechanische Verbindung zwischen Bremspedal und Radbremse mehr gibt, sondern alles nur noch von Elektronik und Software erledigt wird, spielt dabei auch eine Rolle. BMW hat mehr Produktionsschritte ausgelagert als andere – entsprechend viele Rückrufe gibt es: vor einem Monat 1,4 Millionen Autos wegen defekter Airbags, eine Woche später 720 000 Wagen wegen Kurzschlussgefahr einer fehlerhaften Dichtung an einer Wasserpumpe, dann die Tochter Mini 150 000 E-Autos wegen der Batterie, die Feuer fangen könnte. [weiter lesen]



    aus: Wildcat 113, Spätsommer 2024

    Bangladesch:

    Massenstreiks nach dem Sturz des Regimes

    Die Ereignisse sind im Fluss, die Debatten über die Organisation eines Übergangs gehen weiter, es herrscht eine krasse Dynamik.

    Klar wird jetzt: Die Bewegung wollte vor allem die autoritäre Awami-Regierung weg haben, aber ihr Umsturz hat das gesamte politische System angegriffen. In den Julitagen forderten Vertreter einer Journalistengewerkschaft in einer Debatte die Polizei auf, in die Wachen zurückzukehren, damit die Menschen selbst für Sicherheit sorgen könnten. Und Volksgerichte sollten das Recht aufrechterhalten. Somit war die Bewegung auf das Machtvakuum nach dem Sturz vorbereitet: die Polizei blieb tatsächlich zuhause, die Armee konnte oder wollte die Lage nicht beruhigen. [weiter lesen]



    aus: Wildcat 113, Spätsommer 2024

    Bahn

    Wir setzen unsere kleine Serie »der Kapitalismus ist kaputt« mit (gekürzten) Artikeln aus der Wildcat 113 fort. Vor einer Woche haben wir am Beispiel Boeing gezeigt, wie Auslagerungen, Kostensenkungen und Aktienkapitalismus die industrielle Basis der USA ausgehöhlt haben. Diesmal geht es darum, wie Privatisierung und Aktienkapitalismus das Eisenbahnnetz in Deutschland kaputt gemacht haben. In beiden Fällen fehlt nun auch das Arbeiterwissen, um die Situation zu retten. [weiter lesen]



    aus: Wildcat 113, Spätsommer 2024

    Der Fall Boeing

    Am 8. August trat mal wieder ein neuer Boeing-Chef sein Amt an. Und mal wieder steht »Wiederherstellung des Vertrauens« im Vordergrund. Unter anderem will er sein Domizil statt in der Nähe der Börsen wieder in der Nähe der Fabriken beziehen.

    Jahrzehntelang wurde Boeing durch Auslagerungen zerlegt, um eine kampfstarke Belegschaft in den Griff zu bekommen und den Aktionären die entsprechenden Profite zu servieren. Damit haben sie den Arbeitsprozess so weit ruiniert, dass die hergestellten Flugzeuge nicht mehr sicher sind. Und in den Fabriken fehlt das Arbeiterwissen, um die Sache zu reparieren.

    Innovation fand nicht mehr statt, man flüchtete sich in den militärisch-industriellen Komplex mit seinen staatlich garantierten überhöhten Preisen. [weiter lesen]



    Hallo Leute!

    Die Wildcat 113 ist los!

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    Im Folgenden eine Kurzfassung des Editorials.

    Inneres Proletariat und Soldatenmangel

    Der britische Historiker Toynbee hat in seinem Werk Der Gang der Weltgeschichte die Lebenszyklen von Imperien untersucht und festgestellt, dass in stagnierenden Imperien ein »inneres Proletariat« entsteht. Das war keine marxistische Analyse, sondern er meinte damit diejenigen, die im Imperium leben, aber nicht (mehr) von ihm profitieren – und daher auch nicht bereit sind, es mit der Waffe in der Hand zu verteidigen. So konnten die »Barbaren« das Römische Reich überrennen (das zudem unter Arbeitskräftemangel litt). So konnte Cortés das Aztekenreich stürzen; in seiner Armee marschierte dessen inneres Proletariat: Untertanen von Tenochtitlan, die durch den Fortbestand seines Reichs mehr zu verlieren als zu gewinnen hatten. [weiter lesen]



    aus: Wildcat 112, Herbst 2023

    Die Zerstörung der Bahn

    und die Rolle von Privatunternehmen

    Von Februar bis August 2023 verhandelte die Eisenbahngewerkschaft EVG mit der Deutschen Bahn über einen neuen Tarifvertrag. Die EVG forderte 650 Euro monatliche Lohnerhöhung bei zwölfmonatiger Laufzeit; sie organisierte zwei kurze Warnstreiks. Den dritten, der für Mitte Mai geplant war und 50 Stunden dauern sollte, hat das Frankfurter Arbeitsgericht nach einem Eilantrag der DB-Bosse verboten. Die Bahn wollte zu dem Zeitpunkt nur 400 Euro bei 27monatiger Laufzeit geben. Das Streikverbot war möglich, weil eine von der DB beauftragte Anwaltskanzlei rausgefunden hatte, dass die EVG einen der vielen Tarifverträge, auf die sich die Forderungen bezogen, nicht gekündigt hatte – und damit noch der Friedenspflicht unterlag. Hätte die EVG trotzdem gestreikt, wäre sie für die Folgen des Streiks schadenersatzpflichtig gewesen. So hatten die DB-Bosse wertvolle Zeit gewonnen – sie spekulierten, dass mit den näher rückenden Sommerferien die Bahnfahrenden weniger Verständnis für einen weiteren EVG-Streik aufbringen würden. Das funktionierte – Ende Juni ließ sich die EVG auf ein »Schlichtungsverfahren« ein. [weiter lesen]



    Die globale Bedeutung des UAW-Streiks

    2023 liefen wichtige Streiks in den USA, darunter der Kampf der Schauspieler und Drehbuchautoren in Hollywood – der erste Streik gegen den Einsatz von KI – und der Streik der amerikanischen Autoarbeiter gegen die »Big 3« (General Motors, Stellantis, Ford).

    Weltweit sei an den Massenstreik der Textilarbeiter in Bangladesch gegen das Geschäftsmodell globaler Textilkonzerne erinnert. Aber auch in der BRD kam es vor kurzem zu einem wilden Streik Hamburger Hafenarbeiter, und im Frühjahr und Sommer streikten auf der Raststätte Gräfenhausen zweimal asiatische Lastwagenfahrer, die unterste Schicht im europäischen Straßentransport.

    Vor allem der UAW-Streik hat eine globale und branchenübergreifende Bedeutung. Er war ein Kampf gegen soziale Ungleichheit – und zwar gegen die soziale Ungleichheit zwischen Proletariat und Bourgeoise und innerhalb des Proletariats [weiter lesen]



    Wilder Streik im Hamburger Hafen

    Gestern, am 6. November 2023, haben sich Vorstand und Aufsichtsrat der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) offiziell für den Teilverkauf an die aktuell größte Reederei der Welt, die Mediterranean Shipping Company (MSC), ausgesprochen. Dieser Verkauf richtet sich gegen die Macht der Hafenarbeiter und verschlechtert ihre Arbeitsbedingungen. Eine Privatisierung soll die Mitbestimmung aushöhlen und den Widerstand gegen Automatisierung, Arbeitsplatzabbau und Kostensenkung brechen.

    Dagegen trat gestern Nachmittag fast die ganze Spätschicht des Containerterminals Burchardkai in den wilden Streik, etwa 200 Arbeiter. Die folgende Nachtschicht und die Frühschicht führten den Streik weiter – mit Stand 7. November 18 Uhr geht der Streik in die vierte Schicht. In den anderen zwei Terminals (Tollerort und Altenwerder) wird langsamer gearbeitet.

    Schichtwechsel sind um 6:45, 14:45 und 22:45 Uhr.
    Unterstützt den Streik! Geht hin!

    Update 8. November 2023, 12 Uhr:

    Gestern wurde in der Versammlung mit der Nachtschicht entschieden, den Streik zu beenden. Es gab erste Abmahnungen, viele melden sich krank. Mit langsam arbeiten ist man weniger der Repression ausgesetzt...

    Am Samstag, 11. November organisiert verdi um 11 Uhr am Rathausmarkt in Hamburg eine Kundgebung gegen den Verkauf.


    Hier unser Artikel aus der aktuellen Wildcat 112, Herbst 2023.
    Hier das Interview mit Hamburger Hafenarbeitern aus der Wildcat 110 von Mai 2022 [weiter lesen]



    Wildcat 112 ist verfügbar.

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    Im Folgenden könnt ihr das Web-Editorial des Hefts lesen.

    Herr K. fährt Auto und macht Radio

    Herr K. hatte gelernt, Auto zu fahren, fuhr aber zunächst noch nicht sehr gut. »Ich habe erst gelernt, ein Auto zu fahren«, entschuldigte er sich. »Man muss aber zwei fahren können, nämlich auch noch das Auto davor. Nur wenn man beobachtet, welches die Fahrverhältnisse für das Auto sind, das vor einem fährt, und seine Hindernisse beurteilt, weiss man, wie man in Bezug auf dieses Auto verfahren muss.«[weiter lesen]



    aus: Wildcat 111, Frühjahr 2023

    Der folgende Artikel ist work in progress. Er hat Lücken, und die Entwicklung schreitet schnell voran; Der Mann, der die Energiewende mitentworfen und vorangetrieben hatte, ist inzwischen entlassen worden. Der Redaktionschluss für den Artikel war Anfang März.

    Energiewende

    Die Ölkrise 1973 hat die geostrategischen Überlegungen zu Energie radikalisiert. Die Ölversorgung vom Golf, ein »vitales Interesse des Westens«, musste militärisch und politisch gesichert werden. Bei der »Energiewende« ging es auch immer darum, die Abhängigkeit von der OPEC zu verringern. [weiter lesen]



    Brief aus Paris

    Neue antikapitalistische Energie gegen den alten Liberalismus

    Zur Zeit gibt es in Frankreich eine starke Bewegung gegen die (Renten-)Pläne Macrons: Die Regierung hatte die »Reform« ohne Abstimmung im Parlament beschlossen. Seitdem sind viele im Streik, dessen Auswirkungen man deutlich sehen kann: Paris Straßen liegen voller Müll, Benzin wird knapp, Züge fahren unregelmäßig.

    In den deutschen Medien wird gegen diese Bewegung Stimmung gemacht, da ist von »Irrsinn« die Rede, davon dass »die Gewerkschaften den Faschismus an die Macht streiken« würden.

    Im Folgenden veröffentlichen wir einen Bericht von Charles Reeve über die Bewegung, in der er in den letzten zwei Monaten unterwegs war. Erschienen ist er auf Englisch in Brooklyn Rail. Für die Wildcat 111, die gerade erschienen ist, kam der Artikel leider zu spät.[weiter lesen]



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    Wahlen in Italien

    Eine Antwort von Maurizio auf Sergio und Cosimo...

    Meine Güte, wo sind wir hier gelandet!?

    Die Überschrift versucht angesichts des Stils, mit dem die Präsidenten der beiden Parlamentskammern jenseits einer auch nur einer minimalen Logik von verfassungsmäßigen Garantien gewählt wurden, mit leichter Ironie auf das einzugehen, was die Genossen Sergio und Cosimo geschrieben haben. Auch ich beziehe mich auf die Situation, in der wir vor nunmehr einem halben Jahrhundert in Italien waren – und teile die Überlegungen der beiden für diese Zeit: [weiter lesen]



    Wahlen in Italien

    In der Diskussion der Wahlen in Italien antwortet Cosimo Scarinzi auf Sergio Fontegher Bologna.

    Die Linke und »ihre« Leute

    In der italienischen Presse und im Denken vieler Genossinnen und Genossen selbst geht man heute von einer Trennung aus zwischen den Parteien und Organisationen der Linken und dem, was früher ihr gesellschaftlicher Bezugspunkt war. [weiter lesen]



    Wahlen in Italien

    Viele haben uns nach einer Einschätzung der Wahlergebnisse in Italien gefragt. Die Wahlbeteiligung war sehr niedrig; die Rechtskoalition hat in allen Provinzen außer Campanien gewonnen. Gerade im Norden gab es einen Erdrutschsieg der faschistischen Fratelli d'Italia.

    Die ersten Einschätzungen aus der italienischen Linken teilen sich in zwei Lager: die einen sagen, das Wahlergebnis ist nur eine Umstrukturierung innerhalb der italienischen Rechten, die politisch nicht viel verändern wird. Die anderen befürchten jetzt einen starken Rechtsruck: offensiveres Auftreten rechter Schläger, weiterer Rechtsruck im Polizeiapparat, ...

    USA über alles!

    Als ersten Beitrag zur Diskussion der Wahl veröffentlichten wir einen Einwurf Sergio Bolognas. [weiter lesen]



    Vor zehn Jahren hatte die EZB die Währungsunion zunächst mit einem Machtwort vor dem Auseinanderbrechen gerettet und anschließend mit Niedrigzinsen und billionenschweren Wertpapierkaufprogrammen das System stabilisiert. Das hat zu einer sehr schrägen wirtschaftlichen Entwicklung geführt. So ist zum Beispiel der DAX seit 2011 um 290 Prozent gestiegen – das deutsche BIP im gleichen Zeitraum aber nur um etwa 13 Prozent gewachsen. Am 27. Juli erhöhte sie zum ersten Mal seit elf Jahren wieder den Leitzins um 0,5 Prozent – erwartet worden waren 0,25 Prozent. Am 8. September erhöhte die EZB nun die Zinsen erneut um historische 0,75 Prozentpunkte. Das roch nach Panik und zeigte die Machtlosigkeit der Notenbank. Aber warum erhöht sie inmitten eines Energiepreis-Schocks und beginnender Rezession überhaupt den Leitzins? Zur Einordnung bringen wir im folgenden Auszüge aus dem Krisenartikel in der aktuellen Wildcat.

    Die Rolle der Notenbanken

    In den USA hat sich die Staatsverschuldung seit 2008 auf knapp 32 Billionen Dollar verdreifacht. Die ausstehenden Anleihen von US-Unternehmen haben sich von 3,4 auf 7,4 Billionen Dollar mehr als verdoppelt. Die Kreditkartenschulden sind zuletzt so stark gestiegen wie in 20 Jahren davor nicht und liegen nun bei 890 Milliarden Dollar; Hypotheken und Autokredite mit eingerechnet, belaufen sich die Schulden amerikanischer Privathaushalte auf über 16 Billionen Dollar. Wenn diese Schuldenberge nicht mehr finanziert werden können, droht das ganze System zu kippen. [more...]



    Inflation:

    »Preise sind Knappheitssignale, die wirken müssen.«

    Wir erleben gerade, dass die Energiepreise steigen, während die Erdölpreise sinken und die Gewinne der Erdölmultis explodieren. Dieser recht einfache Zusammenhang wird durch Massen von Ideologie verwischt, und gleichzeitig werden die steigenden Preise zum Anlass genommen, Zinserhöhungen zu fordern - was die Rezession verschärfen wird.

    Ein deutliches Beispiel für den ideologischen Angriff, der den Markt als Lösung und die hohen Preise als gerechtfertigt und letztlich etwas Positives propagiert, ist der Artikel von Claudia Kemfert vom DIW:

    »Der extreme Anstieg des Strompreises ist aber Ausdruck eines funktionierenden Marktes, der Preis bildet sich durch Angebot und Nachfrage. Und beim Angebot gibt es derzeit Knappheiten. … Schnell gibt es Forderungen … den Strompreis zu deckeln. Doch gerade der Strompreisdeckel ist die Ursache des Problems: In Frankreich werden die Strompreise subventioniert, was dazu führt, dass zu wenig Strom eingespart wird. … Preise sind immer Knappheitssignale, die wirken müssen.«

    Während Kemfert die hohen Preise als Ausdruck einer realen Entwicklung rechtfertigt, behauptet Biden das Gegenteil; einig sind sie sich nur darin, die Superprofite der Energie-Unternehmen wegzureden.

    aus: Wildcat 110, Herbst 2022

    Lebenshaltungskostenkrisen

    US-Präsident Biden erklärt die hohen Energiepreise mit »Putins Preiserhöhungen«. Dabei waren sie bereits 2021, also vor Kriegsbeginn, rasant in die Höhe gegangen... [weiterlesen]




    Pelosis Trip nach Taiwan und die neue Intel-Fabrik in Magdeburg

    Anfang August hat Biden den Chips and Science Act unterschrieben, der 52,7 Milliarden Dollar direkte Subventionen für die Chipproduktion in den USA vorsieht. Wenige Tage später setzte die US-Regierung vier weitere »kritische Technologien« auf eine Liste, die ihren Export nach China verbietet. Das schadet vor allem holländischen, taiwanesischen, südkoreanischen und deutschen Firmen. Trotz der Sanktionen der letzten Jahre ist die chinesische Chip-Fertigung (SMIC) inzwischen in etwa gleichauf mit der US-amerikanischen (Intel). Beiden voraus sind Südkorea (Samsung) und vor allem Taiwan (TSMC). Auf die USA entfallen noch etwa 15 Prozent der weltweiten Chipproduktion, auf die EU 10 – der Rest wird in Asien hergestellt.

    Kurz vor dem Taiwanbesuch Pelosis unterschrieb Biden Ende Juli eine strategische Partnerschaft mit Japan, um diesen Vorsprung einzuholen; pikant daran: Südkorea und Taiwan werden im Moment noch gebraucht, auf mittlere Sicht aber für unsichere Kantonisten gehalten. Kurz nach Pelosis Taiwantrip flog der südkoreanische Außenminister nach China, um Wasser ins Feuer zu gießen; 2021 hatte Südkorea 48 Prozent seiner Chipproduktion nach China exportiert. [more...]



    Wildcat 110 ist verfügbar.

    Wasser, Strom, Gas, Chips, Friede ist weniger verfügbar
    darüber schreiben wir im neuen Heft!

    UND wir leisten einen Beitrag im Kampf gegen die Inflation: Preis unverändert.

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    aus: Wildcat 109, Frühjahr 2022

    Streik der Hafenarbeiter in Piräus

    Alle reden von »Lieferkettenkrise« – aber hinter den jahrzehntelang gewachsenen Ineffizienzen steckt unter anderem auch das Arbeiterverhalten. Im Hamburger Hafen stauen sich die Container und Schiffe, weil Hafenarbeiter Überstunden-Exzesse ablehnen. Zudem gab es 2021 seit sehr langer Zeit wieder (gewerkschaftliche) Streiks, und zwar von Arbeitern in Subfirmen – endlich beginnen diese zu kämpfen! Sie können sich aufgrund ihrer zentralen Tätigkeiten schnell durchsetzen. Die Festmacher haben nach nur vier Stunden einen Tarifvertrag erstreikt.

    In Piräus kämpfen die in eine Subfirma ausgelagerten Hafenarbeiter vor allem für sicherere Bedingungen. Ein halbes Jahr nach dem tödlichen Arbeitsunfall im Oktober 2021 wurde nun am 26. Mai 2022 ein Tarifvertrag unterzeichnet. Er soll drei Jahre gelten und sieht Lohnerhöhungen rückwirkend mit 1. Januar 2022 vor (die Lohnerhöhungen liegen in der Höhe der aktuellen Inflationsrate). Dazu gibt es Essensgeld, Weihnachtsbonus, bessere Unfall- und Krankenversicherung sowie die Umwandlung von unsicheren Arbeitsverträgen mit schwankenden Stunden in Vollzeitverträge.

    Hier der Artikel aus der Wildcat 109, geschrieben im Februar 2022 [weiterlesen]



    aus: Wildcat 109, Frühjahr 2022

    Absurditäten der Autoindustrie

    »Nehmen Sie besser das Rad«

    Volkswagen, Mercedes und BMW wälzen gerade sehr erfolgreich sinkende Absätze und steigende Kosten wegen höheren Transport-, Energie- und Rohstoffpreisen auf ihre Zulieferer ab. Zusätzlich profitieren sie direkt vom Steuergeld, mit dem ihre Elektroautos in den Markt gedrückt werden. VW hat in den ersten drei Monaten dieses Jahres 6,7 Milliarden Euro Gewinn gemacht, Mercedes fünf Milliarden – damit die Profite weiterhin so sprudeln, will Mercedes nur noch teure Luxusautos bauen.

    Die (Elektro-)Autoindustrie ist extrem zerstörerisch. Das beginnt bei den eingesetzten Rohstoffen und endet noch nicht bei der Produktion der Dinger. Wie der Wasserverband Strausberg-Erkner gerade bekannt gab, wird der Wasserverbrauch von Privathaushalten rund um die neue Fabrik in Grünheide auf 105 Liter am Tag limitiert (bei einem Durchschnittsverbrauch von 175 Litern). Wegen der neuen Fabrik könne die »Grundversorgung nicht mehr garantiert werden«.

    siehe dazu unseren Artikel vom Februar diesen Jahres: [weiterlesen]



    Brief aus China zur Situation im Lockdown

    Mit Brutalität und Ohnmacht gegen Covid

    Hallo!

    Ich möchte zwei englische Artikel mit Euch teilen, die zeigen wie es Wanderarbeitern im Lockdown ergeht.
    Corona-Müdigkeit in der chinesischen Bevölkerung, mangelhaftes Gesundheitswesen, gestiegene Infektiösität des Virus… Je länger sich die Pandemie hinzieht und je umfassender die Lockdowns werden, desto schlechter skaliert die Null-Covid-Politik. Aber wie wird das enden?[weiterlesen]





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Frühjahr 2011
 
 
Wildcat 88
Winter 2010/2011
 
 
Beilage:
Der historische Moment / ArbeiterInnen verlassen die Fabrik
 
 
Wildcat 87
Sommer 2010
 
 
Wildcat 86
Frühjahr 2010
 
 
Wildcat 85
Herbst 2009
 
 
Beilage:
Marx, Weltkrise, Arbeiterklasse
 
 
 
Wildcat 84
Sommer 2009
 
 
 
Wildcat 83
Frühjahr 2009
 
 
 
Beilage:
Ausgrabungen
Hochaktuelle Fundstücke aus der Zeitschrift
»Primo Maggio« 
 
 
 
Wildcat 82
Herbst 2008
 
 
Beilage:
»Gurgaon, Indien: Neue Stadt, neues Glück – neue Kämpfe?«
 
 
Wildcat 81
Mai 2008
 
 
Beilage:
»Der Mai/Juni 1968« –
Eine verpasste Gelegenheit
der Arbeiterautonomie
 
 
Wildcat 80
Winter 2007/2008
 
 
Beilage:
»Unruhen in China«
 
 
Wildcat 79
Herbst 2007
 
 
 
Wildcat 78
Winter 2006
 
 
Beilage:
Film und Booklet:
»Porto Marghera –
die letzten Feuer«
 
 
 
 
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